Espresso Tonic

Caf­fe Lec­ce­se

Wer schon ein­mal in Ita­li­en Urlaub gemacht hat und die Lebens­art der Ita­lie­ner zu schät­zen weiß, fühlt sich mit einem Caf­fe lec­ce­se in den Som­mer­ur­laub zurück­ver­setzt. Som­mer, Son­ne und ein beson­de­rer ita­lie­ni­scher Eis­kaf­fee, so lässt es sich nicht nur in Ita­li­en leben. Die­ses köst­li­che Getränk ist die Ant­wort auf unge­mein hei­ße Tage, die es in der Ursprungs­re­gi­on des Caf­fe lec­ce­se, in Apu­li­en, des öfte­ren gibt. Das erfri­schen­de Rezept stammt genau­er gesagt aus der Stadt Lec­ce. Dar­an ange­lehnt ist auch der Name die­ses spe­zi­el­len Eis­kaf­fees. Wört­lich „der Kaf­fee nach Lec­ce-Art” ist schon lan­ge nicht mehr nur auf der Halb­in­sel Salen­to als Erfri­schung zu bekom­men. Über die Gren­zen Apu­li­ens und auch Ita­li­ens hin­aus schätzt man den ein­ma­li­gen Trunk, der auf einem Espres­so beruht.

Möch­te man ihn zube­rei­ten, sind fol­gen­de Zuta­ten not­wen­dig:

1 klei­nes Glas
1 Espres­so
3–4 Eis­wür­fel
3–4 EL Man­del­milch
Man­del­si­rup (nach Belie­ben)

Für die Zube­rei­tung wer­den in einem kal­ten Glas die Eis­wür­fel ein­ge­füllt. Es ist von Vor­teil, wenn das Glas vor­her eini­ge Zeit im Gefrier­fach gekühlt wor­den ist.

Anschlie­ßend gießt man auf die Eis­wür­fel die kal­te Man­del­milch. Tra­di­tio­nell ist die Man­del­milch in Lec­ce immer süß. Ver­wen­det man die­se gesüß­te Man­del­milch, kann die Süße unter Umstän­den schon genü­gen – allein der eige­ne Geschmack ist dabei maß­ge­bend. Falls not­wen­dig fügt man noch ein biss­chen Man­del­si­rup hin­zu. Han­delt es sich um unge­süß­te Man­del­milch, ist es natür­lich erfor­der­lich, mit Man­del­si­rup die süße Kom­po­nen­te in dem Getränk nicht zu ver­nach­läs­si­gen.

Zuletzt wird der Espres­so frisch zube­rei­tet und sehr lang­sam über die Eis­wür­fel in das Glas ein­ge­gos­sen. So wir­belt die Man­del­milch nicht auf und setzt sich ruhig am Boden des Gla­ses ab. Das ergibt eine deut­li­che Tren­nung der Man­del­milch von dem oben schwim­men­den Espres­so. Mit die­sem opti­schen High­light kann man mög­li­cher­wei­se bereits bei der Prä­sen­ta­ti­on des Getränks von sei­nen Gäs­ten bewun­dern­de Kom­pli­men­te hören. Schließ­lich isst (oder bes­ser trinkt) das Auge mit!