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Beiträge über ‘Kaffeeanbau’

 

 

Kaffeegenuss mit Zigarre

Ein Genießer käme nicht auf die Idee, seinen Kaffee zwischen Tür und Angel schnell herunter zu kippen – er nimmt sich Zeit um den Kaffee zu genießen und das spezielle Aroma seiner verwendeten Kaffeesorte zu schmecken. Jemand, der den besonderen Duft und Geschmack von Kaffee liebt, kommt schnell auf den Gedanken, andere – teils abwegige Produkte – mit Kaffeegeschmack auszuprobieren:

Unter Anderem werden im Handel viele verschiedene Schokoladensorten angeboten, die mit Cappucino-Geschmack oder Kaffee-Aroma versetzt sind. Aber auch bei Kuchen und Torten ist es angesagt, nicht bloß mit Kaffee-Aroma zu backen, sondern frisch aufgebrühten Kaffee oder sogar Espresso als Zutat zu verwenden.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Kaffeegeschmack auch nicht vor der Zigarre halt macht. Besonders Zigarren aus nicaraguanischen Tabaken haben oft ein Aroma von Kaffee. Wen wunderts, dass in Nicaragua nicht nur guter Kaffee angebaut wird, sondern auch z.T. exklusive Zigarren mit Aromen von Kaffee, Schokolade bis hin zu Pfeffer. Nicaragua liegt in Mittelamerika und wird im Westen durch den Pazifik begrenzt und erstreckt sich im Osten bis an die Karibik. Ein reichhaltiger Boden sorgt in diesem Land für einen kräftigen und aromatischen Tabak. Der durch das Vulkangestein mit Mineralien versetzte Boden ist in dem dort herrschenden tropischen Klima die ideale Voraussetzung für den erfolgreichen und hochwertigen Anbau von Tabakpflanzen. Wobei der beste Tabak in den Regionen Esteli und Segovias bis an die Grenze zu Honduras wächst.

Den Anfang des Zigarrenmachens in Nicaragua haben Emigranten aus Kuba gemacht. Da unter ihnen namhafte Zigarrenhersteller waren, haben sie in ihrer neuen Heimat Ende der 1950er Jahre ihr Gewerbe wieder aufgebaut. Nachdem in Nicaragua sich die unsicheren politischen Verhältnisse der 1980er und 1990er Jahre geändert haben, werden gegenwärtig wieder Zigarren aus Nicaragua in der Qualität mit einer aus Kuba gleichgestellt. Zu diesem hohen Ansehen haben neben der Erfahrung und das Wissen im Anbau vor allem die Verwendung von hervorragenden Tabaksorten und handwerkliches Können beigetragen.

In Deutschland ist derzeit lediglich ein Teil der aus Nicaragua stammenden Zigarren erhältlich. Zu einer ruhigen Genießerpause könnte sich zum Beispiel eine edle nicaraguanische Puro anbieten. Unter einer Puro versteht der Kenner eine Zigarre, deren Bestandteile alle aus einem Herkunftsland stammen: Die Einlage, das Umblatt und das Deckblatt der „Nicarao Exclusivo Don Rafa“ sind nicaraguanischer Herkunft. Diese Zigarre entwickelt ein feines Röstaroma von Kaffee, das sich mit verschiedenen Geschmacksrichtungen von Erde und Schokolade vereint. Bei einer Rauchdauer von 45 bis 90 Minuten bietet es sich an, diese Zigarre z.B. zusammen mit einem Late Macchiato als kleine Kaffeestunde zu zelebrieren und das Geschmackserlebnis zu genießen.

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Rohkaffee

Rohkaffee säckeweise

Zunächst müssen die Kaffeekirschen geerntet werdenn. Mit der Kaffeeernte ist der Weg zur genussvollen Tasse Kaffee aber noch lange nicht abgeschlossen, denn mit diesen Kaffeekirschen sind noch etliche weitere Verarbeitungsschritte von Nöten, bevor Sie eine fertige Tasse Kaffee geniessen können. Die erste Arbeitsschritt ist die Verarbeitung zu Rohkaffee.

Von der Kaffeekirche zum Rohkaffee

Die Kaffeekirschen müssen zunächst aufbereitet werden: die Fruchthaut und das Fruchtfleich, die Pulpe, werden von der Kaffeekirsche getrennt, der „Pergamentkaffee“ ist produziert.

Die Kaffeekirsche ist noch von einem Pergamenthäutchen umgeben. Diese wird mittels Schälen entfernt, sowie auch das darunter befindliche Silberhäutchen. Nach diesem Arbeitsschritt hat man nun das Produkt „Rohkaffee“ geschaffen. Der Rohkaffee wird sodann nach Größe und Qualität sortiert und in Säcke verpackt.

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Kaffeeernte

Kaffeeernte in Äthiopien

In den meisten Anbauregionen kann der Kaffee einmal im Jahr geerntet werden, in einigen Anbaugebieten sind auch zwei Ernten möglich. In den Anbaugebieten der nördlichen Hemisphäre wird zwischen September und Dezember geerntet, auf der südlichen Erdhalbkugel ist die Ernetezeit von April bis August, die Anbauregionen in Äquatornähe haben während des ganzen Jahres Erntezeit.

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Kaffeeanbau

Coffea Arabica

Kaffee wird in aller Regel durch Samen vermehrt. Daneben ist auch die Vermehrung durch  Stecklinge oder durch Pfropfen üblich.

Die Samen – also die Kaffeebohnen –  haben acht Wochen nach der Fruchtreife die höchste Keimfähigkeit. Die Kaffeebohnen werden zunächst von dem Pergamenthäutchen befreit und dann in Keimbeeten ausgesät.

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Anbauregionen

Die größten Kaffeeanbaugebiete: (Robusta, Arabica und Mischanbau)

Kaffee kann nur in bestimmten Regionen angebaut werden, da er bestimmte Anforderung an das Klima stellt: Die Kaffeepflanze erfordert ein ausgeglichenes Klima ohne allzu viele Temperaturextreme, ohne allzu viel Sonnenschein und ohne zu große Hitze.

Für das ideale Wachstum des Kaffees sollte die Durchschnittstemperatur zwischen 18 und 25 °C liegen. Es sollte regelmäßig nicht heißer als 30 °C und nicht kälter als 13 °C werden. Und Frost vertragen die Kaffeepflanzen schon gar nicht.

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