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Beiträge über ‘Rohkaffee’

 

 

Investieren in Kaffee

Kaffee kann man nicht nur als Getränk genießen, sondern auch mit ihm handeln. Er gilt als eines der beliebtestes Getränke weltweit. Allein dadurch steigt – bedingt durch die wachsende Bevölkerung – der Verbrauch. Neuerdings ist der Kaffee als Getränk auch in China angekommen und wird dort immer beliebter.

Ein Anleger, der sich für Kaffee interessiert und mit dem Kaffeepreis spekulieren möchte, muss sich bewusst sein, dass es sich bei Kaffee um ein Naturprodukt handelt. Daher ist das Produkt enorm von den Witterungsverhältnissen abhängig. Wird durch ein Unwetter oder z.B. Frost die gesamte Ernte in einem Hauptanbaugebiet vernichtet, ist eine wesentlich geringere Menge an Kaffee im Angebot. Das Anbaugebiet für Rohkaffee liegt ausschließlich im Äquatorraum, wobei die Sorte Arabica sogar nur im Hochland wächst. Da die Pflanze auf spezielle Gegebenheiten beim Anbau angewiesen ist, kann das Anbaugebiet nicht grenzenlos vergrößert werden. Bei einer neu angelegten Pflanzung kann frühestens nach drei bis vier Jahren die erste Ernte eingefahren werden. Der höchst-mögliche Ertrag liefert eine Kaffeeplantage in einem Zeitraum von acht Jahren.

Für ein Rohstoff-Investment heißt das, die angebotene Menge an Rohkaffee stagniert, während auf lange Sicht der Bedarf und die Nachfrage steigen werden. Folglich ist mit nach oben gehenden Preisen zu rechnen. Außerdem halten die Entwicklung von neuen Trends und neuen Spezialitäten den Kaffeegenuss attraktiv und den Preis eher hoch. Durch die witterungsbedingte Vernichtung einer Ernte kann das Preisniveau ebenfalls stark nach oben gehen. Kommt es dagegen zu einer starken Überproduktion, zeigt sich das im deutlich sinkenden Kaffeepreis.

Ungefähr 50 Staaten der Dritten Welt gelten als abhängig von den Devisenerlösen durch den Kaffee-Export. Aufgrund der attraktiven Devisenerlöse haben sich die Staaten in wirtschaftlicher Hinsicht auf den Rohkaffee konzentriert und folgerichtig versucht, die Preise dadurch stabil zu halten, dass künstlich eine Verringerung des Angebotes erfolgte.

Durch diese Besonderheiten beim Rohstoff Kaffee sind plötzliche Preis- und Kursschwankungen keineswegs selten. Deshalb sollten Anleger bei dieser Art von Spekulationsgeschäften auf extreme Schwankungen vorbereitet sein. So beobachten erfahrene Anleger regelmäßig die Witterungsverhältnisse und informieren sich ständig über Wettervorhersagen in den Anbaugebieten der Kaffeebohne, um frühzeitig auf zu erwartende Angebotsengpässe reagieren zu können.

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Rohkaffee

Rohkaffee säckeweise

Zunächst müssen die Kaffeekirschen geerntet werdenn. Mit der Kaffeeernte ist der Weg zur genussvollen Tasse Kaffee aber noch lange nicht abgeschlossen, denn mit diesen Kaffeekirschen sind noch etliche weitere Verarbeitungsschritte von Nöten, bevor Sie eine fertige Tasse Kaffee geniessen können. Die erste Arbeitsschritt ist die Verarbeitung zu Rohkaffee.

Von der Kaffeekirche zum Rohkaffee

Die Kaffeekirschen müssen zunächst aufbereitet werden: die Fruchthaut und das Fruchtfleich, die Pulpe, werden von der Kaffeekirsche getrennt, der „Pergamentkaffee“ ist produziert.

Die Kaffeekirsche ist noch von einem Pergamenthäutchen umgeben. Diese wird mittels Schälen entfernt, sowie auch das darunter befindliche Silberhäutchen. Nach diesem Arbeitsschritt hat man nun das Produkt „Rohkaffee“ geschaffen. Der Rohkaffee wird sodann nach Größe und Qualität sortiert und in Säcke verpackt.

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