Kaffeebohnen

Kaf­fee in der Lebens­mit­tel­über­wa­chung

Der Kaf­fee­ge­nuss ist aus Sicht der Lebens­mit­tel­über­wa­chung voll­kom­men unbe­denk­lich zu genie­ßen.

Wie das Minis­te­ri­um der Jus­tiz und für Ver­brau­cher­schutz in Rhein­land-Pfalz nun mit­ge­teilt hat, sind im Jah­re 2011 vom Lan­des­un­ter­su­chungs­amt 90 Kaf­fee­pro­ben unter­sucht wor­den- wobei Bean­stan­dun­gen äußerst sel­ten waren. Über­prüft wur­den gerös­te­te Kaf­fee­boh­nen und Instant-Kaf­fee. Gegen­stand der Unter­su­chung war u.a. der Kof­fe­in­ge­halt von ent­kof­fe­inier­tem Kaf­fee, der nach dem Ver­fah­ren höchs­tens noch 0,1 Pro­zent ent­hal­ten darf. Der Ver­brau­cher­schutz­mi­nis­ter Jochen Hart­loff erklär­te, dass es gera­de in klei­ne­ren Rös­te­rei­en zu Ver­mi­schun­gen mit unbe­han­del­ten Boh­nen kom­men kann, was den Kof­fe­in­ge­halt des End­pro­dukts in die Höhe treibt. Aber im ver­gan­ge­nen Jahr fie­len ledig­lich zwei Kaf­fees des­we­gen nega­tiv auf.

Posi­tiv zu bewer­ten ist auch, dass 2011 kein Her­stel­ler, der sein Pro­dukt mit dem Label „100 Pro­zent Ara­bi­ca“ bewirbt, den Kaf­fee mit der Sor­te Robus­ta mischt. Vie­le Ver­brau­cher schät­zen das Aro­ma der Boh­nen­sor­te Ara­bi­ca und ver­lan­gen daher auch einen sor­ten­rei­nen Kaf­fee. Mit Hil­fe der Laborana­ly­se kann die Sor­ten­rein­heit fest­ge­stellt wer­den.

Beson­de­res Augen­merk hat die Lebens­mit­tel­über­wa­chung auf gesund­heits­schäd­li­che Schim­mel­pilz­gif­te, soge­nann­te Myko­to­xi­ne, gelegt. Kaf­fee­boh­nen kön­nen schim­meln, wenn sie nach der Ern­te nicht rich­tig getrock­net wer­den. Myko­to­xi­ne wie das krebs­er­re­gen­de Och­ra­to­xin A über­ste­hen auch das Rös­ten des Kaf­fees und sind des­halb so gefähr­lich. Das Lan­des­un­ter­su­chungs­amt hat aber kei­ne Über­schrei­tun­gen der gesetz­li­chen Höchst­men­gen in den ver­gan­ge­nen Jah­ren fest­ge­stellt.

Fazit: Der Kaf­fee­ge­nuss kann wei­ter­ge­hen!