Filterkaffee

Prä­zi­si­on mit der Kaffeewaage

Für einen immer gleich­blei­ben­den Geschmack einer Tas­se Kaf­fee ist u.a. eine ganz exak­te Men­gen­be­nut­zung maß­ge­bend. Jeder Genie­ßer, der sei­ne beson­de­ren Vor­lie­ben beim Trin­ken der hei­ßen, brau­nen Flüs­sig­keit hat, möch­te die­sen Genuss immer wie­der erle­ben und des­halb so prä­zi­se wie mög­lich, repro­du­zie­ren kön­nen. Aller­dings ist für solch eine Repro­duk­ti­on die Ver­wen­dung eines Kaf­fee­löf­fels oder eines Kaf­fee­lots nicht mehr aus­rei­chend: Die Men­gen­an­ga­be kann zu sehr vari­ie­ren. Bei einer ein­zel­nen, frisch auf­ge­brüh­ten Tas­se Kaf­fee macht ein gerin­ger Unter­schied der Pul­ver­men­ge einen gro­ßen Unter­schied im Geschmack aus. Genau­so gra­vie­rend ist die Men­ge des ver­wen­de­ten Was­sers. Das Ver­hält­nis zwi­schen Kaf­fee­pul­ver und Was­ser soll­te idea­ler­wei­se stets genau gleich sein – für einen immer gleich­blei­ben­den Geschmack. Um die­ses Ziel zu errei­chen ist eine exakt glei­che Dosie­rung beson­ders wichtig.

Dabei kann man sich zu Beginn durch­aus an all­ge­mei­ne Emp­feh­lun­gen hal­ten:
1000 ml Was­ser benö­ti­gen 60 g Pul­ver
1 Tas­se (mit 200 ml) bedarf 12 g Pul­ver
1 Tas­se (mit 125 ml) benö­tigt 6–8 g Pul­ver
Espres­so benö­tigt 7–8 g Pulver

Die indi­vi­du­ell abge­mes­se­ne Men­ge ist ein­zig und allein vom jewei­li­gen Geschmack des Kaf­fee­trin­kers abhän­gig. Es ist durch­aus nach­voll­zieh­bar, dass bei einem Espres­so mit 7 g Kaf­fee­pul­ver auf 25 ml Was­ser sich der Unter­schied von z.B. 0,1 g Pul­ver bei der gerin­gen Was­ser­men­ge geschmack­lich gut bemerk­bar machen. Um des­halb die exak­te Men­gen­an­ga­be immer wie­der repro­du­zie­ren zu kön­nen, emp­fiehlt sich die Benut­zung einer Kaf­fee­waa­ge. Die­ses Zube­hör ist eine Prä­zi­si­ons­waa­ge, mit der kleins­te Men­gen sehr genau abge­wo­gen wer­den kön­nen. Je nach Modell sind nicht nur das Kaf­fee­pul­ver, son­dern auch das Brüh­was­ser abzu­mes­sen und die Brüh­zeit mit dem Timer exakt zu begren­zen. Folg­lich ist die Trag­kraft der Waa­ge nicht beson­ders groß im Ver­gleich zu prä­zi­sen Men­gen­an­ga­be. Aller­dings soll­te die Grund­flä­che der Kaf­fee­waa­ge idea­ler­wei­se so groß sein, dass man das für die jewei­li­ge Zube­rei­tungs­art benö­tig­te Gerät auf die Waa­ge plat­ziert wer­den kann. Aus die­sem Grund ist es auch emp­feh­lens­wert, dass die Waa­ge was­ser­dicht ist.

Meist ist für den Haus­ge­brauch kein Luxus­mo­dell einer Kaf­fee­waa­ge not­wen­dig – viel­mehr reicht eine klei­ne, ein­fa­che Kaf­fee­waa­ge zur Her­stel­lung der eige­nen, spe­zi­el­len Tas­se Kaf­fee aus. Dem­entspre­chend ist der Preis für eine soli­de Kaf­fee­waa­ge auch erschwinglich.

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