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Shake­ra­to

Der Caf­fè Shake­ra­to, fin­det vor Allem in den Som­mer­mo­na­ten beson­de­ren Zuspruch. Er gilt als das ita­lie­ni­sche Kult­ge­tränk im Som­mer. Das Erfri­schungs­ge­tränk bedarf kei­ner beson­de­ren Fähig­kei­ten und lässt sich auch zu Hau­se rela­tiv ein­fach her­stel­len. Dar­über hin­aus ist die Her­stel­lung kei­nes­wegs zeit­auf­wen­dig: Weder die Vor­be­rei­tung noch die eigent­li­che Pro­duk­ti­on neh­men son­der­lich viel Zeit in Anspruch. Auch die gerin­ge Men­ge an Zuta­ten hat mit zu sei­nem Sie­ges­zug bei­getra­gen: Es fällt der auf­wen­di­ge Ein­kauf von diver­sen – womög­lich auch noch schwer erhält­li­chen Zuta­ten – weg.

Über­setzt heißt der Caf­fè Shake­ra­to „geschüt­tel­ter Kaf­fee”. Folg­lich benö­tigt man zur Her­stel­lung einen Shaker. Ist aller­dings kei­ner zur Hand, erfüllt ein ver­schließ­ba­res Glas wie ein Mar­me­la­den­glas den glei­chen Zweck. Zur Her­stel­lung des Shake­ra­to sind fol­gen­de Zuta­ten not­wen­dig:

1 Glas
ca. 3 Eis­wür­fel
1 Espres­so
Zucker (nach Belie­ben)

Man gibt die Eis­wür­fel in einen Shaker (Cock­tail-Shaker), den man idea­ler­wei­se eine gewis­se Zeit im Eis­fach gekühlt hat. Ein Espres­so wird frisch auf­ge­brüht und der Zucker dann hin­ein­ge­rührt. In der hei­ßen Flüs­sig­keit löst sich der Zucker bes­ser auf. Der gesüß­te Espres­so wird auf die Eis­wür­fel in den Shaker geschüt­tet. Nach­dem das Gefäß gut ver­schlos­sen wor­den ist, wird die Mischung nun geschüt­telt. Als Ergeb­nis kommt ein Erfri­schungs­ge­tränk mit einer schau­mi­gen und cre­mi­gen Kon­sis­tenz her­aus.

Ser­viert wird der Caf­fè Shake­ra­to in einem schö­nen Glas. Es ist Geschmack­sa­che, ob ein Cock­tail­glas oder ein Wein­glas bevor­zugt wird. Man soll­te nur beim Ein­gie­ßen dar­auf ach­ten, dass kei­ne Eis­wür­fel ihren Weg mit in das Glas fin­den. Bei Pro­fis fin­det dafür ein Bar-Sieb Ver­wen­dung. Wem das Getränk noch zu puris­tisch ist, kann sich ger­ne einer Scho­ko-Kaf­fee­boh­ne als Ver­zie­rung bedie­nen.

Beson­de­re Genie­ßer fügen dem Gan­zen noch Sah­ne, Vanil­le oder etwas Zitro­ne hin­zu. Bekannt ist auch eine Vari­an­te mit Scho­ko­la­den­sauce. Für wei­te­re Abwechs­lung vom Ori­gi­nal­re­zept kann man es mit Sirup statt Zucker ver­su­chen. So füh­ren z.B. Kara­mell­si­rup oder Oran­gen­si­rup zu neu­en Geschmacks­er­leb­nis­sen.

Eben­falls bei Ken­nern beliebt ist eine alko­ho­li­sche Ver­si­on. Hier wird dem Getränk ein Grap­pa bei­gege­ben. Aber auch der bewähr­te Vanil­le-Likör oder alter­na­tiv ein Sah­ne-Likör kön­nen dem Genuss eine beson­de­re Note geben. Das „kal­te Geträn­ke” fin­det auch mit Ama­ret­to sei­ne Lieb­ha­ber.

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