Kaffeepflanze

Steno­phyl­la

Der erst 1890 ent­deck­te Steno­phyl­la-Kaf­fee mit sei­nen bis zu 3 m hoch wach­sen­den Sträu­chern oder Bäu­men ist in sei­nem natür­li­chen Vor­kom­men auf die Vor­ber­ge Gui­ne­as, Sier­ra Leo­nes und der Elfen­bein­küs­te beschränkt. Seit eini­ger Zeit wird er aber auch in Gha­na und Nige­ria, sowie in eini­ge nicht afri­ka­ni­sche Gebie­te kul­ti­viert.

Die beson­ders klein­blätt­ri­ge Steno­phyl­la-Pflan­ze kann in bis zu 700 m See­hö­he ange­pflanzt wer­den .Der Steno­phyl­la mit sei­nen schwar­zen Stein­früch­ten benö­tigt nur wenig Was­ser und kann daher auch in einem wüs­ten­na­hen Kli­ma gedei­hen.

Steno­phyl­la wird über­wie­gend für den Eigen­ge­brauch und nicht für den Han­del ange­baut, da sei­ne Früch­te nur sehr lang­sam her­an­rei­fen. Die meis­ten Steno­phyl­la-Pflan­zen tra­gen das ers­te Mal nach sie­ben bis neun Jah­ren.

Dafür ent­schä­digt jedoch der Geschmack des Steno­phyl­la: Der Steno­phyl­la-Kaf­fe ist in sei­ner Mil­de fast ver­gleich­bar mit Tee, ohne jeg­li­chen „erdi­gen” Geschmack, wie er sonst bei afri­ka­ni­schen Kaf­fee­sor­ten oft­mals zu fin­den ist. Steno­phyl­la-Kaf­fe hat von Natur aus einen nied­ri­gen Kof­fe­in­ge­halt, was ihn etwa als „Abend­kaf­fee” ide­al erschei­nen lässt.

In Sier­ra Leo­ne wird mit dem Steno­phyl­la der bekann­te „High­land Cof­fee“ her­ge­stellt.