DSC02670 12x9 900x400 - Trends beim Kaffee

Trends beim Kaf­fee

Trifft der neu­es­te Trend in Sachen Kaf­fee – Fil­ter­kaf­fee wie zu Groß­mutters Zei­ten – nicht unbe­dingt den eige­nen Geschmack, ist das noch lan­ge kein Grund auf die aro­ma­ti­sche Kaf­fee­boh­ne ganz zu ver­zich­ten. Mög­li­cher­wei­se sagt einem ein Espres­so mehr zu. Und auch hier gibt es inter­es­san­te Trends, die ein Aus­pro­bie­ren loh­nen:
 
In den USA, Kali­for­ni­en, ist der „Sno­wy Plover” der­zeit unge­heu­er beliebt. Die Grund­la­ge des Getränks ist Mine­ral­was­ser. Hin­zu kom­men Eis­wür­fel und zwei Shots Espres­so. Dann wird das Gan­ze mit brau­nem Zucker ver­fei­nert. Als Top­ping wird oben­drauf Schlag­sah­ne ser­viert. Die­ses Getränk hat sich in Kali­for­ni­en zu einem Hit ent­wi­ckelt, der eine Kost­pro­be Wert sein soll­te.

Von Down Under hat der „Flat White” sei­nen Sie­ges­zug um die Welt gestar­tet. Der Name „Fla­cher Wei­ßer” stammt von der exakt bis zum Tas­sen­rand mit Milch­schaum gefüll­ten Espresso­tas­se. Grund­la­ge des Getränks ist ein Espres­so bzw. eine kon­zen­trier­te­re Vari­an­te, der dop­pel­te Espres­so Ris­t­ret­to. Ober­fläch­lich betrach­tet, besteht eine gewis­se Ähn­lich­keit des „Flat White” mit einem Cap­puc­ci­no. Denn es wird nicht nur bei­des in der glei­chen Tas­se ser­viert, son­dern auch mit Lat­te-Art ver­fei­nert. Doch wäh­rend der Milch­schaum des Cap­puc­ci­no sich über den Tas­sen­rand wölbt, bil­det der Schaum beim „Flat White” eine Linie mit dem Rand der Tas­se. Außer­dem ist die Kon­sis­tenz des Schaums um Eini­ges dün­ner und fein­po­ri­ger als beim Cap­puc­ci­no. Das geschieht dadurch, dass wäh­rend des Auf­schäu­mens die Milch ledig­lich mit wenig Luft ver­setzt wird. Daher ist der Schaum auch nicht so stand­fest wie beim Cap­puc­ci­no – umso schwie­ri­ger ist es aber auch, auf dem „Flat White” Lat­te-Art zu zau­bern.
 
Unab­hän­gig von der Art des Getränks, soll­te man für ein gutes Ergeb­nis zumin­dest eine ver­nünf­ti­ge Sieb­trä­ger­ma­schi­ne benut­zen und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Espress­o­kaf­fee ver­ar­bei­ten. Die rich­ti­ge Men­ge Pul­ver (bei exakt ein­ge­stell­tem Mahl­grad gemah­len) ergibt dann unter Ver­wen­dung des pas­sen­den Was­ser­drucks und der Was­ser­tem­pe­ra­tur ein köst­li­ches Getränk. Immer vor­aus­ge­setzt, dass man den Här­te­grad des Was­sers beach­tet. Wer sich bei den tech­ni­schen Fein­hei­ten auf eine Maschi­ne ver­las­sen möch­te, der soll­te ver­schie­de­ne Vari­an­ten aus­pro­bie­ren. Eine ande­re Mög­lich­keit ist, sich diver­se Infor­ma­tio­nen über einen Espres­so­ma­schi­ne Test zu besor­gen. Mit Hil­fe des Tests kön­nen die Vor- und Nach­tei­le ver­schie­de­ner Mar­ken gegen­ein­an­der abge­wo­gen wer­den. Dar­über hin­aus kann es bei der Kauf­ent­schei­dung hel­fen, auch die Schwach­punk­te eines Modells zu ken­nen. Rele­vant für einen Kauf ist auch die Nut­zung des Gerä­tes durch den Käu­fer. So besteht oft­mals der Wunsch, ver­schie­de­ne Arten der Zube­rei­tung zu genie­ßen. Im Test ist dann zu erfah­ren, ob die­se Wün­sche auch von dem bevor­zug­ten Modell erfüllt wer­den kön­nen, oder ob gewis­se Abstri­che zu machen sind. Die Benut­zung der Maschi­ne soll ein Genuß sein und die Arbeit erleich­tern. Folg­lich gehört es zur Beur­tei­lung, wie ein­fach die Maschi­ne zu bedie­nen und zu säu­bern ist. Ein wich­ti­ges Kri­te­ri­um bei der Kauf­ent­schei­dung kann auch das Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis sein. Letzt­end­lich kommt es auf den ganz indi­vi­du­el­len Wunsch des Kaf­fee­trin­kers an, wel­che Kri­te­ri­en ihm beim Kauf einer Espres­so­ma­schi­ne wich­tig sind.